Tennismode


Tennis ist eine der beliebtesten Sportarten weltweit und wird von zig Millionen Sportlern betrieben. Allerdings ist Tennis eine der wenigen Sportarten, bei der es ein wenig auf die Mode ankommt. Aufs Spiel selber hat sie keinen Einfluss, doch wer Tennis spielt, achtet in der Regel darauf, modern und praktisch angezogen auf den Platz zu kommen.

Da Tennis schon lange sowohl von Damen als auch von Herren gespielt wird, gab es von Anfang Vorschriften hinsichtlich der Bekleidung. Man spielte vorzugsweise in weiß, wodurch Tennis zum Weißen Sport wurde. Das änderte sich erst überraschend spät und erst in den fortgeschrittenen 80er Jahren des letzten Jahrhunderts tauchten die ersten Farbtupfer auf dem Tennisplatz auf. Inzwischen gibt es keine Bestimmungen mehr in Bezug auf die Bekleidung der Spieler und hier waren auch die Profis die Vorreiter für eine Änderung der Kleiderordnung. Jedoch ist für die Spieler nach wie vor praktische Bekleidung wichtiger als besonders modische Bekleidung. Die Damen tragen nach wie vor entweder einen Rock oder greifen zu einem speziellen Tenniskleid.
Die Hosen haben sich bei den Damen nie durchgesetzt, weil es weitaus praktischer ist, in einem Rock zu spielen. Hosen schränken einen in der Bewegungsfreiheit ein und darum spielen sehr viele Tennisdamen in einem kurzen Rock. Natürlich wird beim Tennis Shirt dann doch auch auf eher modische Aspekte geachtet.

Die Tennisbekleidung besteht inzwischen für Männer wie für Damen aus modernen, atmungsaktiven Mischgeweben, die den Schweiß vom Körper wegleiten. Allerdings ist da die Auswahl sehr groß und von Hersteller zu Hersteller ganz unterschiedlich. Beim Tennis ist es für die Spieler oft auch wichtig, dass sie bestimmte Marken der bekannten Sportbekleidungshersteller nutzen. Man zieht eben eine Marke vor, weil man sie für die beste hält und kauft ausschließlich in deren Produktpalette ein, damit alles gut zusammenpasst. Dafür bekommt der Kunde allerdings auch nicht nur gut aussehende, modische Sportbekleidung, sondern inzwischen ist es sogenannte functional ware, also Bekleidung, die spezielle Funktionen erfüllt.

Die Gewebe der Sportbekleidung werden zum Beispiel so behandelt, dass sie antibakteriell wirken. So sollen die Sportler einfach nicht mehr nach Schweiß riechen, wenn sie vom Platz kommen. Zudem wird von den Herstellern darauf geachtet, dass die Sportler möglichst viel Bewegungsfreiheit haben und die Kleidung soll natürlich auch gut sitzen. Außerdem soll die moderne Sportbekleidung vom Gewicht her möglichst leicht und angenehm zu tragen sein. Für die Röcke oder Hosen ziehen die meisten Spieler inzwischen farbige Exemplare vor, wobei gelb, grün und rot die beliebtesten Farben darstellen. Dazu kann immer ein weißes T-Shirt getragen werden. Allerdings ist bunt genauso gut, Hauptsache, es passt farblich gut zusammen. Es darf allerdings nicht zu grell sein.

Bei den Shirts dürfen inzwischen sogar kleine Aufdrucke getragen werden. Voll im Trend liegen dabei kleine Karikaturen des Spielers, die zum Beispiel auf ein Markenzeichen des Spielers wie knallrote Haare abzielen. Solche Motiv-Shirts sind sehr angesagt und darum auch heiß begehrt. Die Schuhe der Spieler können inzwischen auch farbig sein. Allerdings wird nach wie vor weiß bevorzugt, weil weiß zu allen Farbkombinationen passt.

Wer bunte Tennisschuhe trägt, sollte unbedingt die Farbe im Outfit wiederholen. Schweißbänder gelten nur als akzeptabel, wenn sie einfarbig gehalten sind und können mit einem witzigen Spruch bedruckt sind. Da kann der Spieler nun seiner Kreativität und seinen Neigungen ganz freien Lauf lassen. Wer bei seinem Outfits nichts falsch machen will, sollte aber auf das traditionelle weiß zurückgreifen.


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